Mentorensystem

Hat die École des Buissonnets ihre eigene Lernmethode? Ja, denn sie nutzt ein Mentorensystem, das gleichermassen auf den eigentlichen Kursen und der Bewertung aufbaut. Um ein wirklich neues Lernsystem zu erhalten, müssen die Kurse vervollständigt werden. Das Mentorensystem bietet einen Mentor je Schüler und bildet die Kontrolle des Ablaufs. Es handelt sich auch um eine konkrete Massnahme, die dem Schüler geboten wird, um seine Wissenslücken zu füllen. Im Rahmen der zielorientierten Arbeit muss man sich darüber im Klaren sein, dass es einen mehr oder weniger grossen Unterschied zwischen der Festlegung von Zielen und ihrem Erreichen gibt. Man muss den regelmässigen „Fortschritt“ des Schülers also überwachen, das heisst seine Eignung in Bezug auf die Tabelle der Ziele, und die betroffenen Personen hierüber unterrichten. Um diesen beiden Anforderungen zu entsprechen, werden unsere Schüler jeweils von einem Mentor begleitet, der den Kontakt zwischen Schülern, Eltern und Lehrern aufrechterhalten soll, damit der Fortschritt des Schülers mit den festgelegten Zielen „übereinstimmt“. Um die Verwaltung der Informationen zu vereinfachen, haben wir eine Verwaltungssoftware erstellt, mit der die Schüler Bewertet werden. Somit wird der genaue Fortschritt jedes einzelnen Schülers in Echtzeit gespeichert, was es Eltern, Schülern und ihrem Mentor durchgehend ermöglicht, die Bewertungstabelle eines jeden Schülers vor Augen zu haben. Die Wissenslücken werden somit einfach erfasst und können durch die Anpassung der Anforderungen auf die Bedürfnisse des Schülers gefüllt werden. Das Lernsystem grenzt sich somit wirklich von anderen ab, und anstatt allgemeine Ziele festzulegen liegt der Schwerpunkt darauf, individuelle Ziele in viel kürzerer Zeit zu erreichen, als dies in Einrichtungen mit allgemeiner Bewertung der Fall ist.

Das Mentorensystem zählt 3 Stufen:

Stufe 1:regelmässige persönliche Gespräche mit dem Mentor, um zu überprüfen, dass die Ziele erreicht werden, und gegebenenfalls neue Ziele festzulegen. Es handelt sich um einen Austausch und eine Unterstützung, durch die der Fortschritt des Schülers gefördert wird und die ihm Selbstvertrauen geben sollen.

Stufe 2: gegebenenfalls die Kurse durch einen individuellen Ansatz mithilfe des Mentoren, der Lehrer und der Technologie vervollständigen.

Stufe 3: gegebenenfalls begleiten die Lehrer den Schüler durch privaten Nachhilfeunterricht.